Der Bund der Alchemisten – Greg Keyes

Angeregt durch verschiedene Blogartikel und YouTube-Videos habe ich angefangen mich für das Fantasygenre des Steampunk zu interessieren. Wie bei mir üblich, wenn ich mich einem neuen Thema annähere wurden also zuerst mal Bücher besorgt; in diesem Fall die ersten 3 Bände der Reihe „Der Bund der Alchemisten“ von Greg Keyes.

In der Welt, die Grundlage des Romanzyklus ist, hat Isaac Newton nicht ds Gesetz der Gravitation und die Bewegungsgesetze entdeckt, sondern das Quecksilber der Weisen und damit die Alchemie zu beherrschenden Wissenschaft gemacht. Allerdings öffnet die fortgesetzte und immer intensivere Nutzung der Alchemie auch die Pforten zu einer anderen Dimension und die Wesenheiten dort sind der Menschheit nicht unbedingt freundlich gesinnt.

Als Frankreich im Krieg gegen England die Alchemie nutzt, um einen Kometen auf London zu stürzen und die Engländer dadurch endgültig in die Knie zu zwingen, öffnen sich die Pforten zwischen unserer Welt und der der Malakim noch weiter….

Mich fasziniert die Geschichte um eine alternative Realität . Es macht großen Spaß den Charakteren, die man zu einem Gutteil aus dem Geschichtsuntericht kennt in diese Alternativrealität zu folgen. Benjamin Franklin, als Lehrling von Isaac Newton, der große Mathematiker und Astronom als Alchemist und Esoteriker, Voltaire und Captain Blackbeard und all die Anderen sind sorgfältig ausgearbeitet und nie nur holzschnittartig gut oder böse. Inzwischen bin ich in der Mitte des zweiten Bandes angekommen und habe mich bisher noch nicht gelangweilt.

Der Bund der Alchemisten

Die Taschenbücher kommen in der bei Blanvalet üblichen Ausstattung, mit geprägten Einbänden daher und sind jeweils etwa 550 Seiten stark.

Das verspricht noch eine Weile ungetrübtes Lesevergnügen.

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