Das Café Juli

Gestern war ich mit Sabine von Aachen geht essen zum Frühstücken in der Stadt verabredet. Wir hatten uns länger nicht mehr gesehen und brauchten ein Cafe in dem wir in Ruhe quatschen konnten.
Meine Wahl fiel sofort auf das „Café Juli“ in der Sandkaulstraße, weil
– ich faul bin und die Location nur 2 Gehminuten vom Bushof entfernt liegt.
– Sabine sich auf „Aachen geht essen“ sehr lobend über das Café und sein Angebot geäußert hat.
– ich das Testessen am 30.04. dort verpasst hatte.

Um es direkt vorneweg zu sagen, das Juli wurde seinen Vorschußlorbeeren voll gerecht.

Ein heller freundlicher Raum, mit einer großen Fensterfront zur Sandkaulstraße hin, in dem deutlich weniger Tische stehen, als der durchschnittliche Gastronom auf diese Fläche quetschen würde, freundliches Personal / Chefin laden zum Bleiben ein.
Die Tische sind alle unterschiedlich, genau wie die Stühle, von denen es, glaub ich, maximal zwei Gleiche gibt. Gemeinsam ist ihnen lediglich, daß sie alle keine Armlehnen haben. Das macht sie für umfangreichere Menschen wie mich extrem bequem. Was im ersten Moment nach Chaos klingt, ergibt im Zusammenspiel eine gemütliche Möblierung, die auch genug Platz für Kinderwagen läßt, in der jeder sein Plätzchen finden kann.

Die Karte ist angenehm übersichtlich.
Alle angebotenen Produkte sind bio, vieles ist selbst gemacht. Der Kaffee ist Fair Trade und absolut empfehlenswert. Allein wegen dem und dem Kräuterkäse mit Basilikum und Knoblauch werde ich da sicher noch mal aufschlagen.
Selbst die Cola ist bio und kommt von Lammsbräu.
Bei all dem Bio braucht aber niemand Angst zu haben, hier dauernd belehrt und missioniert zu werden oder freudloses „Vogelfutter“ mümmeln zu müssen. Das Essen ist sehr gut, der Kaffee ein Gedicht und der Service freundlich und hilfsbereit. Dazu sind die Preise absolut in Ordnung. Ich habe für mein Frühstück und 2 oder 3 Kaffee insgesamt 9,80€ bezahlt.

By the way, fragt unbedingt nach dem selbst gemachten Eis! Gestern gab es 4 Sorten – Vanille, Schokolade, Limette und Blaubeer und alle waren gut. Vanille und Schokolade waren sogar ganz großes Kino. Und das kommt von jemandem, der nicht gerne Eis ißt und Eiscafés nach der Qualität ihres Espressos beurteilt.

Ich habe – wie man sieht – keine Photos gemacht, aber die Seite des Café Juli und die Bilder im Artikel auf „Aachen geht essen“ vermitteln euch einen Eindruck dieser freundlichen Oase in der Aachener Innenstadt.

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