„The Art of Asking“ von Amanda Palmer

Amanda Palmer ist die Frontfrau der „Dresden Dolls“ und hat ein Buch darüber geschrieben, wie man als Künstler mit Hilfe seiner Fanbase Projekte verwirklichen und sein Leben regeln kann.
Grundlegende Thesen sind dabei zum Beispiel:
1. Kunst schaffen ist ein richtiger Beruf
2. Es ist kein Zeichen von Faulheit oder Unfähigkeit, Hilfe anzunehmen.
3. Wenn man um Hilfe bittet, muss man auch immer die Möglichkeit einer Ablehnung ernsthaft anbieten. Sonst ist es Bettelei.
Dieses Buch soll eine Erweiterung ihres TED-Talks und ihres Google-Interviews sein.
So weit, so gut.

Für mich lag darin allerdings auch das Problem des Buches. Ich hatte ihre beiden Talks gesehen und mir deshalb das Buch gekauft.
Aber damit kannte ich natürlich schon die These und eigentlich auch die ganze philosophische Konstruktion drumherum, die sie in ihrem Buch ausführlich darlegt.
Da ich kein Fan der „Dresden Dolls“ bin – Ihre Musik liegt mir einfach nicht – und auch kein Interesse an Amandas Privatleben habe, stellte sich bei mir sehr bald eine Art Langeweile ein.
Die Kapitel enden immer mit einem Text von Amanda Palmer und in jedem Kapitel wird anhand von Situationen aus ihrem Leben dargestellt, wie sie zu ihrer Überzeugung kam und wo für sie oder Andere die Schwierigkeiten lagen, sie tatsächlich anzuwenden.
Weil mich Amanda Palmer als Person aber nicht interessiert und ihre Musik mir ebenfalls egal ist, kam sehr bald ein Gefühl dauernder, lästiger Wiederholung auf.
Im Endeffekt ist das Buch meiner Meinung nach etwas für Fans oder für Leute, die die beiden Vorträge (noch) nicht gesehen haben.

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