Das neue Smartphone

Wer mich etwas besser kennt, weiß, daß ich kein Gearjunkie (mehr) bin.
Außerdem stehe ich diesem Alles-muss-vernetzt-und-mobil-sein-Trend skeptisch gegenüber.
Ich lehne neue Technik nicht grundsätzlich ab, aber ich habe für die meisten neuen Trends einfach keinen Bedarf.
Daher nutze ich meine Geräte meistens bis sie auseinander fallen.
Dieses Schicksal hat unlängst mein geliebtes Galaxy Note N7000 ereilt.
Es stürzte dauernd ab oder fror ein und die Platine mit der USB-Ladebuchse hätte ich auch wieder (zum 2. Mal) tauschen müssen.
Also habe ich es schweren Herzens dem Elektroschrott überantwortet und mich auf die Suche nach etwas Neuem gemacht.

Es wird euch nicht wundern, daß ich nicht bereit war 600-1000€ für irgendsoein Highendgerät auszugeben.
Stattdessen machte ich mir eine Liste von Features, die das Gerät bieten sollte und gewichtete diese. Damit machte ich mich dann auf die Suche, probierte jeden Handykonfigurator aus, der mir unter die Tastatatur kam und fragte in der Bekanntschaft herum.
Der erste richtig gute Tip kam von @zixxel. Er empfahl mir, mir doch mal die Geräte von wileyfox anzusehen. Die Geräte können Alles, was ich will und passten prima in meine anvisierte Preisspanne von maximal 200€. Außerdem kommen sie nativ mit Cyanogenmod-Betriebssystem, was ich damals sehr charmant fand.
Letztendlich habe ich mich dagegen entschieden, weil verstärkt Gerüchte aufkamen, daß Cyanogen sich aus dem Betriebssystemmarkt zurückziehen und isch auf die App-Entwicklung konzentrieren wolle. Ich wollte nicht in absehbarer Zeit mit einem System ohne Support da stehen.
Fündig wurde ich dann im Supermarkt.
In dem Real, in dem meine Lady arbeitet, waren einige Smartphones im Angebot und darunter war tatsächlich eins, daß allen meinen Ansprüchen zu genügen schien – Odys Slate X55.

Allerdings ist mein Gerät etwas älter als das oben verlinkte und so wohl nicht mehr erhältlich.

Die Unterschiede sind:
1. Es (ist) war mal weiß.
2. Der Akku ist bei´meinem Gerät nicht fest verbaut.

Nach einigen Monaten Gebrauch, bin ich mit dem Gerät immer noch fast 100% zufrieden.
Der einzige wirkliche Makel ist die ehemals weiße Rückseite. Sie ist extrem anfällig für Verschmutzung jeder Art und hat durch den Gebrauch in einem Werkstattumfeld einen lichtbraunen Holzton angenommen. Leider gab es das Gerät damals nur in weiß.
Ansonsten habe ich echt nix zu meckern.
1,3GHz Quadcore mit 2GB Ram ist für meinen Bedarf mehr als ausreichend und das 5.1 Android kommt ohne Bloatware und überflüßige Herstellercustomisation daher. Lediglich auf das Radio und die Google-Spiele hätten sie von mir aus noch verzichten können.
Andererseits funktioniert alles, was ich von meinem Handy erwarte problemlos – Bluetooth, Dateiaustausch per Kabel mit dem Laptop, Podcasts hören, Schnappschüsse machen.
Und mit 5″ ist so groß, daß ich es mit meinen Grobmotorikerpfoten gerade noch gut bedienen kann.

Was man noch bedenken sollte, es gibt für ein solches Aussenseitergerät kaum Zubehör. Auch Odys selber bietet da nur wenig an.
Das Angebot an Hüllen und Taschen ist ziemlich klamm.
Aber bei einem Gerät für gerade mal 139,00€ mache ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken um Kratzer oder Schrammen, so lange sie die Funktion nicht beeinträchtigen.

Jetzt bleibt mir nur noch abzuwarten, wie lange das Teil insgesamt so hält.
Ich bin da guter Dinge.

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