Webcon 2012

Die Webcon 2012 ist nun fast drei Wochen her, die Eindrücke sind ‚gesackt‘ und es wird Zeit für einen Bericht über die Veranstaltung.

2012-10-20-10-58-08

Ich stieg an diesem Samstag in den Bus mit der  Hoffnung, den Beginn der Veranstaltung mit zu erleben. Aus Erfahrung wusste ich, daß solche Veranstaltungen NIE pünktlich anfangen.
Denkste!!
Als ich mit einer Viertelstunde Verspätung im Jugendgästehaus der Euregio an der Maria-Theresia-Allee in Aachen eintraf, war die Welcommesession schon in vollem Gange. Auch im weiteren Verlauf der Veranstaltung passte der Zeitplan erstaunlich gut, ohne daß jemals der Eindruck entstand, man würde irgendwie gehetzt.

Welcomesession

Die Auswahl der Vorträge fiel mir schwer. In jedem Slot gab es mindestens zwei, die ich gerne gehört hätte. So war es am Ende mehr oder minder Zufall, welche ich gehört habe.

Im Einzelnen waren das:

Andrea Hartenfeller – „Googelt mich mein Arbeitgeber?“
Andrea Hartenfeller räumte in ihrem Vortrag mit der gerne verbreiteten Horrorvision auf, daß Personaler den ganzen Tag nix anderes tun, als zu recherchieren, ob es irgendwelche Partyphotos der Bewerbung gibt. Sie zeigte an einem Beispiel, daß es wesentlich von der Interpration der Fakten abhängt und forderte dazu auf, offensiv mit den Informationen umzugehen, die es eventuell zur eigenen Person im Internet zu finden gibt.

Vadim Neklyudov – „Gesichtserkennung im Jahr 2017“
@Ertraeglichkeit, wie er auf Twitter heißt, lieferte einen sehr humorvollen Vortrag zum Thema „Gesichtserkennung“ und stellte die These auf, daß Gesichtserkennung im Jahr 2017 zu unserem normalen Leben gehören wird. Jeder ist verantwortlich für die Informationen, die mit seinem Gesicht verknüpft werden.

Gesicht = QR-code

Gesichtscode

Jochen Wolters – „In acht goldenen Regeln um die (UI)Welt“
In einem wahren Parfourceritt stellte Jochen Wolters Ben Shneidermann’s 8 goldene Regeln des Interfacedesigns vor und lieferte neben einer Übersetzung der englischen Originale auch gleich noch Beispiele für gute und schlechte Lösungen mit Erklärung dazu. Hut ab, daß er das in einer knappen Stunde hingekriegt hat.

Den Slot nach dem Mittagessen habe ich ausgelassen und stattdessen mit @zixxel Hubschrauber und Quadrocopter über der Maria-Theresia-Allee kreisen lassen.
ICH WILL JETZT AUCH SO EIN TEIL!

Im letzten Slot des Tages hatte ich dann meinen eigenen Vortrag zu halten und war erstaunt, wie nervös ich plötzlich war.

Mit dem Ende der Abschlußsession gegen 16:30 endete dann auch die Webcon für mich recht schnell.

Klischee

Klischee

Geblieben ist die Erinnerung an eine hervorragend organisierte Veranstaltung mit einer spannenden Mischung von Vorträgen, von eher technischen Themen z.B. “ Mobile Developement mit Sencha Touch 2″ bis zu ’sozialen‘ Themen, wie „Googelt mich mein Arbeitgeber?“
Ich hoffe, daß es diese Mischung  auch wieder auf der Webcon 2013 geben wird.

Ich habe den Tag an der Maria-Theresia-Allee sehr genossen und kann allen Verantwortlichen nur ein uneingeschränktes Lob aussprechen.

Wenn es nach mir geht, gibt es auch nächstes Jahr wieder ‚Mettbrötchen für Alle!‘

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3 Kommentare zu Webcon 2012

  1. Zixxel sagt:

    „..und stattdessen mit @zixxel Hubschrauber und Quadrocopter über der Maria-Theresia-Allee kreisen lassen…“

    Ui, der Herr hat mich erwähnt 🙂 Dabei haben wir auch ein bisschen mit der Kamera unterm Ultraleicht-Quadcopter experimentiert, auf einem der Videos ist der Werte Herr Eyfelgrynch auch daselbst zu sehen:

    http://bitly.com/TsnBSS

    Viel Spass damit!

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