So sieht es in unserer Küche nach einem Tag Gebastel und Generve aus.
Schwiegervater musste unbedingt sofort den tropfenden Wasserhahn “in Ordnung” bringen.

Das Ergebnis seines Wütens: Ein nicht benutzbares Spülbecken, ein Abfluss, der jetzt auch repariert werden muss, ein schmollender 80jähriger Greis, ein immer noch tropfender Wasserhahn und — ein höchst amüsierter Grinch.

Besonders getroffen hat den alten Mann, daß ich ihm vorgerechnet habe, WIE sinnlos sein Aktionismus ist – bis jetzt ca. 40€ an Material- und Fahrtkosten, ohne “Arbeitszeit”, gegenüber verschwendetem Wasser für ca. 5€ PRO JAHR.
Und jetzt muss er auch noch Ersatzteile für den Abfluß besorgen und sich damit rumquälen, alles wieder hinzukriegen, weil ich den Mist bestimmt nicht geradebiegen werde.

Wird ihn wohl noch mal ‘nen Hunderter für den Klempner kosten…

Liebe Fertigmischungspanscher

Wenn ihr euch mal wieder darauf besinnen würdet, wie ein anständiges nahrhaftes und wohlschmeckendes Brot gebacken wird, anstatt genau denselben Industriematsch zusammen zu rühren, wie die Lieferanten der Discounter, dann würden wir Kunden auch einen Unterschied bemerken.
Aber Fertigbackmischungen und Industriearomen VON HAND zusammenrühren reicht nicht, um uns Kunden Geld abzuknöpfen.So eine medienwirksame Klage gegen einen großen Gegner, der angeblich das Handwerk kaputt macht, hat ja auch viele schöne Publicity zur Folge. Ist zwar albern, aber medienwirksam.
Nur ändert sie überhaupt nichts am Niedergang des Lebensmittelhandwerks. Das gräbt sich sein Grab nämlich ganz alleine, indem es seine Produkte dem Industriefraß immer ähnlicher macht.

So long

Hier geht es zum Artikel in den Aachener Nachrichten

Am letzten Wochenende gab es ja mal wieder ein Jahrhundertunwetter in meinen kleinem Eifelstädtchen.
Hier mal ein paar Bilder von den Folgen, die der Starkregen in unmittelbarer Umgebung meiner Werkstatt hatte.

Fussweg gegenüber der Werkstatt

Eingebrochener Bürgersteig

Eingangstreppe zur Werkstatt

Die Schäden am Fussweg waren am Freitag ja wieder beseitigt. Allerdings hat es am Samstag wieder eindrucksvoll gewittert…..

Mal was Einfaches für die kalte Küche, passend zu dieser nicht grinchtauglichen Hitze

Ich brauche.

ca. 800gr würzigen Schafskäse, nicht dieses nachgemachte Zeug aus Kuhsaft
ca. 125ml gutes Olivenöl
2 Esslöffel Zitronensaft
einen Teelöffel frisch zerstoßenen, schwarzen Pfeffer
1 mittlere Knoblauchzehe
FRISCHES BASILIKUM!! Es hat seinen Grund, daß ich das in Großbuchstaben schreibe und mit Ausrufezeichen versehe

So geht’s

Die Zubereitung ist einfach.
Der Schafskäse wird in kleine mehr oder weniger würfelartige Stücke zerschnitten und zusammen mit dem Olivenöl in einer Schüssel mit der Gabel zu einer Paste zermantscht. Anschließend mengt man den Zitronensaft, die kleingehackte Knoblauchzehe und den Pfeffer unter.
Das Ganze wird solange mit der Gabel bearbeitet, bis eine stückige Paste entstanden ist. Die stücke sollten noch zu spüren sein, aber auch nicht beim Auf-das-Brot-Streichen stören.
Ungefähr so, wie bei Crunchy-Erdnusspaste. Die Konsistenz kann man durch Variieren der Olivenölmenge anpassen. Es ist also schlau, nicht gleich Alles rein zu schütten. Nachgeben geht immer…

Jetzt schmeckt man erstmal ab. Ein ordentlicher Schafskäse sollte genug Salz mitgebracht haben, ansonsten kann man jetzt nachsalzen. Insgesamt sollte ein deutlicher Schafskäsegeschmack mit einem frischen Unterton von Zitrone erreicht sein.

Jetzt wird das, vorher vorsichtig gewaschene und trocken getupfte, FRISCHE Basilikum in feine Streifen geschnitten und unter die Creme gehoben.
Basilikum ist empfindlich und sollte deshalb erst verarbeitet werden, wenn man es wirklich braucht.

Dazu frisches, kurz im Backofen angewärmtes Fladenbrot, einen, einfachen, kräftigen Roten oder vielleicht Retsina und Alles ist gut.

Wer mag, kann die Creme mit allen möglichen Zutaten aufpeppen. Frische Chili bieten sich an, oder Oliven oder vielleicht Kapern. Ich könnte mir auch Radieschen oder Gurkenstreifen vorstellen.
Auch bei den “Beilagen” sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Kurz gebratenes Fleisch, Ofenkartoffeln oder vielleicht ein Stück nicht zu fetter Fisch sind sicher keine schlechte Idee. Man kann die Creme auch in eine Tomate, Paprika oder meinetwegen in den Kopf eines Riesenchampignons fühlen und dann im Ofen überbacken.
Aber das hat dann für mich nix mehr mit Sommerküche für heiße Tage zu tun.

Haut rein!!

Schafskäsecreme - unspektakulär, aber lecker

Freitagmorgen, 10.00 Uhr, am 18.06.2010 und in Monschau geht die Straßenbeleuchtung an.
Muss irgendwas mit dem sogenannten “Finsteren Mittelalter” zu tun haben….

Erleuchtung im finsteren Mittelalter

Vielleicht sollte die Stadt aber auch nur einfach mal die Einstellung der Dämmerungsschalter überprüfen.

Alles wächst und blüht wie bescheuert vor sich hin. Das gilt auch für die Tierwelt.
Diese halbflüggen Amseln haben noch nicht gelernt, dem Grinch aus dem Weg zu gehen…

2 halbfluegge Amseln

Eine der Beiden entschloß sich dann schließlich doch, laut zeternd, die Flucht zu ergreifen. Muss das Weibchen gewesen sein…
Die Andere blieb ruhig und Stumm sitzen.

Und dann kam mir auch noch einer der wenigen Schmetterlinge, die ich dieses Jahr bis jetzt gesehen habe vor die Linse.

Ein früher Falter für den Vogel....

Das freut den Eifelgrinch….

Das wurde ja langsam mal Zeit...

Jetzt werden die Terrassenmoebel endlich mal sauber

Allmählich erscheint es unausweichlich – Der Frühsommer hat endgültig Einzug gehalten in den Landen des Eifelgrinch und ich weiß noch immer nicht so recht, ob mich das freuen soll.

Temperaturen jenseits der 20°C bringen fette Misanthropen wie mich allmählich zum Schmelzen, das lästige Grünzeug auf den Latifundien wächst und wächst und fordert mich immer wieder heraus, ihm Einhalt zu gebieten. Na gut, eigentlich ist es eher das ständige Genörgel meines Schwiegervaters, daß mich immer wieder hinter den Rasenmäher treibt….
Ich mag es ja eher wiesenmäßig (solange ich meine Pfeile wiederfinde) als langweilig grün und bei dem Sumpfacker hinterm Haus ist eh jeder Versuch einen echten “Rasen” zu bekommen hoffnungslos.

Sei es, wie es sei, ich habe gemäht und ein paar Bilder vom Sommer in unserem Garten gemacht.

Butterblumen und Vergißmeinicht

Spitzwegerich

Es hat mich sehr gefreut, zu sehen, daß ich nicht der Einzige bin, der sich vor der Sonne versteckt….

Schneckchen versteckt sich vor der Sonne

Auch die Neubrunner Wachzwerge chillen in der Sonne rum.

Chillende Wach- und Meßzwerge

Genervter Eifelgrinch

Immerhin wächst ja auch das ein- oder andere nützliche Kraut, obwohl ich Erdbeeren auch wieder nicht so gerne mag.

Wilde Erbeeren

Sommer wird wohl nie meine Lieblingsjahreszeit werden….

Heute, als wir so beim Wocheneinkauf unterwegs waren viel mir auf, wie sehr die Landschft in den letzten Tage ergrünt ist.

Also, Kamera raus und aus dem fahrenden Familienvehikel losgeknipst….

Witzerath Richtung Lammersdorf

Ein par hundert Meter weiter....

Ein einfaches Rezept, daß den Vorteil hat, daß ich die Garzeiten so anpassen kann, wie ich das gerade brauche. “Falls es mal wieder länger dauert….”

Das brauche ich dazu:

Pro Person eine Hähnchenbrust, eine Paprika, eine ungesprizte Zitrone, eine Knoblauchzehe, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Kräuter nach Gusto, Alufolie zum verpacken.

So geht’s:

Die Hähnchenbrüste von Häuten und Gezaddel säubern und in Öl scharf anbraten, ca. 1min von jeder Seite. Dabei mit Pfeffer und Salz würzen. Die Paprika in Streifen und die gut gewaschene Zitrone in Scheiben schneiden, sowie die Knoblauchzehe schälen. Jetzt die scharf angebratenen Hähnchenbrüste mit den Zitronenscheiben, den Paprikastreifen und der Knoblauchzehe auf die Alufolie packen, mit Olivenöl übergießen und nach Gusto mit Kräutern (Petersilie, Oregano, oder Thymian bieten sich an) würzen. Dann ein schönes Paket aus Allem falten und für ca. 20min in den auf 200° vorgeheizten Backofen schieben.Als Beilage bietet sich Reis an, aber auch ein schönes, frisches Baguette macht dazu Freude.

Sollte sich jetzt abzeichnen, daß das Essen doch später als geplant stattfinden wird, kann man problemlos die Temperatur runterregeln und dadurch die Garzeit verlängern. Mein derzeitiges Maximum liegt bei ca. 45min bei etwa 80°.

Leckeres Hähnchenbrustfilet mit Paprika, Zitrone, Knoblauch und Petersilie

© 2010 Damions Welt Suffusion WordPress theme by Sayontan Sinha